| Sie haben sich im Rahmen Ihrer Vermögensverwaltung
für die Investition in ein Depot mit individueller Fondsauswahl
entschieden und suchen einen Partner,der Ihre Ideen und Grundsätze
mit einer verständlichen Anlagestrategie in die Tat umsetzt. Geeignete
Kontroll- und Vergleichsinstrumente sollen Sie über die erfolgreiche
Arbeit Ihres Vermögensverwalters zeitnah informieren.
1. Welcher Fonds ist der Beste?
Die Auswahl und die Zusammenstellung geeigneter Fonds ist ein komplexer
Prozess, der umfangreiche Analysen und Auswahlmechanismen erfordert.
Aus diesem Grund verwenden wir einen systematischen,
transparenten und verständlichen Prozess, der
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das Anlageziel und die Einschränkungen,
denen das Fondsmanagement unterworfen ist, analysiert, |
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das Profil, die Stärken und die Schwächen des Fondsmanagers,
bzw. des Fondsmanagementteams, untersucht, |
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das Anlageziel und den Managementansatz vergleicht
und bewertet, |
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die Investition in “schlechte” Fonds, bzw. Underperformer,
vermeidet, |
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durch den Kauf der “erfolgreichen” Fonds,
bzw. Outperformer ein deutliches Plus an Rendite erzielt. |
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Der Auswahlprozess erfolgt beim Fonds - Research der FOCUS in einem
mehrstufigen Prozess:
. In einem ersten Schritt werden ausschließlich quantitative
Faktoren der einzelnen Fonds, d.h. die Analyse aller zahlenbezogenen
Faktoren,
untersucht. Hierbei wird das Verhalten des zu untersuchenden Fonds in
Auf- und Abschwungphasen und sein Risiko-/Renditeverhältnis hinterfragt.
Besonderes Augenmerk wird auf das Verhalten des Fondsmanagers / Fondsmanagementteams
in Verlustphasen gelegt, wobei
Länder- bzw. Brancheneigenheiten in den Analyseprozess einbezogen werden.
.
In einem zweiten Schritt werden die qualitativen Faktoren des Fonds genau betrachtet;
hierzu gehören Interviews mit den
jeweiligen Fondsmanagern, die
Überprüfung der Einhaltung der von den Fondsmanagern beschriebenen
Managementmethoden, sowie
genaue Analysen des Managementstils.
Die nachfolgende Grafik verdeutlicht die einzelnen Schritte von der
Informationsbeschaffung bis zur endgültigen Ergebnismatrix.
Die Bewertungspyramide

Am Ende des Auswahlprozesses steht eine übersichtliche Matrix
mit den zusammengefassten Kennzahlen der jeweils besten Fonds (pro
Branche,
pro Land, etc.), mit dem besten Fonds, der die meisten Punkte auf
sich vereint, an der Spitze. So ist eine zielgerichtete, objektiv nach
vollziehbare Entscheidungsfindung gewährleistet.
2. Die einzelnen Schritte des Auswahlprozesses
(Factor Analytic Overlay)
Der Auswahlprozess der geeigneten Fonds durch die FOCUS besteht aus drei voneinander
unabhängigen
Bestandteilen, siehe nachfolgende Grafik:
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Renditeverhalten (quantitative Betrachtung) |
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Risikostruktur (quantitative Betrachtung) |
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Managementkomponente (qualitative Betrachtung) |
Wie eingangs erwähnt spiegeln sich in diesem Prozess quantitative
(zwei) und qualitative Faktoren wider (einer), die zu einem Ergebnis
führen. Für die Auswahl der geeigneten Fonds bietet diese Kombination
große
Vorteile, die wir Ihnen genauer erläutern wollen:
2.1. Renditeverhalten
Dieser erste Faktor vergleicht die Leistung des
Fondsmanagers, bzw. des Fondsmanagements,
mit dem relevanten Index und mit anderen, vergleichbaren Fonds anhand einem der
wichtigsten Indikatoren: der Wertsteigerung,
bzw. dem Renditeverhalten.
Der Faktor setzt sich aus einer Reihe unterschiedlicher Indikatoren
zusammen, die Kennzahlen über die Wertentwicklung des jeweiligen
Fonds gegenüber dem Index (Benchmark) des betrachteten
Fonds über drei, fünf und sieben Jahre liefern.
Analysiert wird das Verhalten des Fonds gegenüber seiner Benchmark.
Innerhalb seiner Gruppe (z.B. Gruppe der weltweit investierenden Technologiefonds)
wird das Abschneiden des jeweiligen Fonds in rollierenden
Drei-, Sechs- und Zwölfmonatszeiträumen untersucht. Das Ergebnis
lässt Rückschlüsse zu, ob der
Fonds per Zufall oder sehr konstant auf einem
der vordersten Plätze innerhalb seiner Gruppe
vertreten ist.
Bei einem Engagement in einen Aktienfonds ist die langfristige, kontinuierliche
Wertentwicklung von übergeordneter Bedeutung. Um diese genau zu
ermitteln, ist die Analyse der sogenannten
Elastizitäten notwendig. Die positive Elastizität
zeigt an, ob ein Fonds bei steigenden Börsen überdurchschnittlich
an Wert gewinnt. Die Differenz der Elastizitäten ergibt einen Faktor,
der
eine Beurteilung des Fonds über sämtliche Börsen
auf- und -abschwünge erlaubt. Verfügt ein Fonds über einen negativen
Indikator, verliert er in
schwachen Börsenphasen mehr als er in starken
Börsenphasen hinzugewinnt.
Natürlich muss auch die Stabilität der erzielten Rendite
genauer durchleuchtet werden: Wie
häufig hat der Fonds in jeder untersuchten Drei- Monats-Periode innerhalb
des drei-, fünf- und siebenjährigen Beurteilungszeitraums besser
als die Benchmark und besser als die Fonds der Vergleichsgruppe abgeschnitten.
Die Anzahl der Zeiträume, in denen er vor der Benchmark
und vor den Mitbewerbern rangierte, wird mit denen verglichen, in denen
er dahinter rangierte. Aufgrund dieser Analyse kann die Wahrscheinlichkeit
einer möglichen Outperformance des Fonds gegenüber seiner Benchmark
bzw. Vergleichsgruppe ermittelt werden.
2.2. Risiko-Struktur
Der zweite Faktor untersucht das “Risiko” des
jeweiligen Fonds. An erster Stelle steht natürlich die Wahl des günstigsten
Kaufzeitpunktes (Timing). Denn der richtige Einstieg sichert Gewinne, der Falsche
führt, trotz richtiger Fondsauswahl, zu Verlusten. Natürlich entscheidet
nicht nur der
Kauf über den Anlageerfolg, auch die Realisierung von Gewinnen - der Verkauf
- sichert den langfristigen Erfolg. Die genaue Analyse der Auf- und
Abschwünge wird hierbei als Entscheidungskriterium herangezogen.
Die Analyse der Verluste, d.h. die unterschiedlichen Aspekte von Verlustphasen
bei der Auswahl des geeigneten Fonds, müssen einer überaus
kritischen Analyse unterzogen werden. Vier Indikatoren sind
maßgeblich:
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der maximale drawdown (Verlust) innerhalb eines drei-,
sechs- und zwölfmonatigen Zeitraums, |
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das Anlageziel und den Managementansatz vergleicht
und bewertet, |
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die Höhe der durchschnittlichen Verluste in
der untersuchten Zeitspanne |
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die, bereits oben erläuterte, negative Elastizität. |
Innerhalb der Risiko-Struktur wird noch eine
weitere, wichtige Komponente untersucht: Das
Managementrisiko. Dabei steht die Untersuchung
der Auswahlentscheidungen des Fondsmanagements im Vordergrund und die damit
verbundene
Frage, ob der Auswahlprozess des Fondsmanagements ein zusätzliches Risiko
darstellt.
Sie könnten, trotz positiver Börsenlage, Verluste erleiden, da die
Auswahlprozesse des Fondsmanagements das Eingehen großer Risiken unterstützen.
Denkbar wäre, dass das Fondsmanagement zu
große Positionen in einzelnen Werten oder einzelnen Branchen hält,
die sich im Zeitverlauf un günstig entwickeln könnten. Dies kann
mit Hilfe des Tracking-Indikators analysiert werden. Liegt die Wertentwicklung
des Fonds weit von seiner Benchmark, bzw. seinem Index entfernt, ist zu
vermuten, dass das Fondsmanagement größere Über- und Untergewichtungen
durchgeführt und somit das fondsspezifische
Risiko deutlich erhöht
hat.
Zwischenergebnis:
Die quantitativen Faktoren, Rendite-Verhalten und Risiko-Struktur, setzen
sich aus verschiedenen Einzelindikatoren zusammen. Ein Fonds durchläuft
somit einen umfangreichen Analyseprozess. Jedes Ergebnis führt zu
einer Bewertung des Fonds. Die einzelnen Ergebnisse stehen dabei nicht
gleichgewichtet nebeneinander, jede Kennzahl ist im
Gesamtkontext unterschiedlich zu bewerten und erhält somit einen
individuellen Gewichtungsfaktor. Am Ende des Entscheidungsprozesses
bleibt
schließlich eine Gesamtpunktzahl übrig.
Diese Gesamtpunktzahl wird zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst,
dass sich in fünf Noten einteilen
lässt:
• (1) sehr gut
• (2) gut
• (3) befriedigend
• (4) ausreichend
• (5) mangelhaft
2.3. Die qualitative Managementkomponente
Als dritten Faktor analysieren wir die Managementkomponente, d.h. die
Qualität des Fondsmanagements. Hierbei werden die sogenannten softfacts
untersucht: Kriterien, die nicht in erster Linie durch das Studium langer
Zahlenkolonnen errechnet werden können, sondern nur mittels kontinuierlicher,
langfristiger, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Fondsmanagement.
Dabei werden folgende Faktoren genau untersucht:
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Erfahrung des Fondsmanagers, Anzahl seiner Berufsjahre
in vergleichbarer
Position, Betriebszugehörigkeit, |
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”Ist drin, was drauf steht?”; wird das Anlageziel des
Fonds
konsequent umgesetzt oder aufgeweicht? Werden Ausflüge in andere Segmente
oder Branchen unternommen. |
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Research - Kapazitäten: Größe der Gesellschaft,
Anzahl der Analysten, Anzahl der Büros Vor
Ort, verfügbare Informationssysteme, |
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Schlüssigkeit des Auswahlprozesses geeigneter Anlagen, |
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Informationsversorgung, |
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Kontrollmechanismen, Risiko-Management, |
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ABC-Analyse der Kundenstruktur. |
Wie bei den quantitativen Faktoren wird auch hier für jeden der
sieben Indikatoren eine Punktzahl von eins bis fünf vergeben. Da
es sich bei qualitativen Kriterien und deren Bewertung um subjektive
Erfahrungen und Einstellungen handelt, erfolgt die Gewichtung der Management-Komponente
im Verhältnis zu den quantitativen Kriterien in geringerem Ausmaß.
Eine deutliche Verbesserung/Verschlechterung zu der im Bereich quantitativer
Kriterien erfolgten Rangierung ist somit nicht möglich.
3. Endergebnis:
Das Ergebnis der Managementkomponente vervollständigt das FOCUS
Fonds Research. Nur Fonds, die in allen
Bereichen verlässlich beurteilt werden können, werden bewertet
und als Investitionsalternativen für die Fondsdepots herangezogen.
Außerdem müssen die Fonds in der Regel über eine mehrjährige
Historie verfügen, da sonst keine sinnvoll interpretierbaren Aussagen
gemacht werden können. Gerade bei Vergleichen zwischen Fonds und
Benchmark ist ein aussagekräftiger Zeitraum unumgänglich, da
nur so verlässliche Ergebnisse betreffend einer Outperformance
eines Fonds möglich sind.
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